Aspromonte Nationalpark im Frühling: Ein Meer von Blumen

Wandern Sie hoch über dem ionischen Meer durch betörend bunte Blumenwiesen, entdecken Sie abgelegene griechische Dörfer und riesige Monolithen, erklimmen Sie Bergspitzen mit atemberaubender Aussicht und lassen Sie ganz einfach Ihre Seele baumeln!

  • 6 Wanderungen im Aspromonte-Nationalpark
  • 7 Übernachtungen in 2 Agriturismus-Betrieben inkl. HP und mittags Picknick
  • Offizieller deutschsprachiger Nationalparkführer
  • Durchführungsdaten: 21. – 28. April 2020
  • Gruppe mit 4 – 15 Personen
  • Preis pro Person: € 870,00 im Doppelzimmer, € 975,00 im Einzelzimmer

 

 21 – 28. März 2020

 

ASPROMONTE-NATIONALPARK IM FRÜHLING

Ein Meer von Blumen

 

Der Aspromonte-Nationalpark in Küstennähe ist im Frühling ist ein Meer von Blumen. Wandern Sie auf den Spuren der Griechen durch beinahe ausgetrocknete Flussbetten, durchstreifen Sie Bergamotte-Plantagen, folgen Sie den Pfaden der Ziegen! Unsere Wanderungen dauern zwischen 3 und 6 Stunden und lassen uns jeden Tag ein neues Stückchen der landschaftlichen Vielfalt im Aspromonte entdecken. Unter fachkundiger Führung entdecken Sie nicht nur die Natur, sondern erfahren auch viel Wissenswertes über das kulturelle Leben und die Traditionen Kalabriens. Als Unterkunft dienen uns zwei Agriturismus-Betriebe, wo wir nach Strich und Faden mit kalabresischen Spezialitäten verwöhnt werden.

 

  1. Tag: Ankunft

Ankunft am Flughaft und Fahrt in Richtung Süden bis an die extreme Stiefelspitze Italiens. Hier beziehen wir unsere erste Unterkunft in einem Agriturismus-Betrieb in jener Gegend, in der die alten Leute noch heute griechisch sprechen.

 

  1. Tag: Auf den Spuren der Griechen

Wir fahren nach Bova, dem Hauptort der „Area grecanica“, jener Gegend, in der die alten Leute noch heute griechisch sprechen, und weiter auf die darüber liegende Hochebene. Hier führt uns unsere Wanderung an atemberaubende Aussichtspunkte mit Blick auf den Amendoleafluss, auf verlassene Dörfer und auf die wilde Landschaft der ionischen Seite Kalabriens und bis aufs Meer. Nach einem gemütlichen Picknick geht es zurück nach Bova, wo wir einen Rundgang durch den Ort machen. (Wanderdauer: ca. 4,5 Std., Höhenmeter: 450 m)

 

  1. Tag: Der Amendolea-Fluss

Von einer Bergamotteplantage in Amendolea steigen wir in das Flussbett hinab und wandern stromaufwärts durch eine eindrückliche Steinwüste. Über einen schmalen Ziegenpfad gelangen wir in das abgelegene Dörfchen Gallicianò, das heute nur noch rund 40 Einwohner zählt. Bei einem typisches Mittagessen lassen wir uns nochmals richtig verwöhnen, besuchen das ethnografisches Museum, die ortodoxe Kirche und geniessen atemberaubende Aussichten. Und zurück geht es abwärts über Ziegenpfade. (Wanderdauer: ca. 5,5 Std., Höhenmeter: 500 m)

 

  1. Tag: Monte Cerasia

Heute ist es Zeit, von der «Area grecanica» Abschied zu nehmen. Wir fahren in das Dörfchen Staiti, das an den Berghang angeklebt zu sein scheint, starten auf über 500 m.ü.M. und kommen so auf bequemen breiten Wegen für einmal etwas höher, nämlich auf die Spitze des Monte Cerasia auf 1013 m.ü.M., von der sich bei klarem Wetter eine schier unglaubliche Aussicht auf die Südspitze Kalabriens, Sizilien, den Etna, die Liparischen Inseln, die Felsen von Bova und Pentidattilo und die umliegende Bergwelt bietet. Ein schöner Picknickplatz bietet sich für eine Rast und ein Mittagessen an. Danach geht es weiter in unsere zweite Unterkunft, einen Agriturismus bei Ciminà. (Wanderdauer: ca. 4,5 Stunden, Höhenmeter: 450 m)

 

  1. Tag: Das Tal der grossen Steine

Unsere heutige Wanderung beginnt einige Kilometer südlich unserer Unterkunft, in einem kleinen Dörfchen und führt über Weiden hoch und rund um Pietra Cappa, den spektakulärsten Monolithen im „Tal der grossen Steine“ und dem zugleich grössten von ganz Europa. Während der Wanderung stossen wir auf besondere Felsformationen, die einst von Basilianermönchen ausgehöhlt und als Zufluchtsort verwendet worden sind, bekannt unter dem Namen „Rocche di San Pietro“ Die Gegend ist nicht nur äusserst mystisch und von Legenden umrankt sondern auch geologisch hoch interessant. (Dauer: ca. 4,5 Std., Höhenmeter: 420 m)

 

  1. Tag: Monte Tre Pizzi oder die drei Schwestern

Heute wandern wir von dem Ort Ciminà zum Gipfel des Monte Tre Pizzi, drei markant in den Himmel ragenden Bergspitzen, die auch „Die drei Schwestern“ genannt werden. Von hier geniessen wir eine herrliche Aussicht auf die ionische Küste und auf die hohen Spitzen des Aspromonte. Nach dem Abstieg und einer wohlverdienten Dusche bleibt genügend Zeit, um einen Abstecher in das malerische Städtchen Gerace mit seinen Gässchen zu machen. (Dauer: 4 Std., Höhenmeter: 400 m)

 

  1. Tag: 7 Wasserfälle an einem Tag

An unserem letzten Wandertag fahren wir ins Grenzgebiet zwischen Serre- und Aspromonte-Gebirge und begehen einen wunderschön angelegten Weg mit vielen kleinen Holzbrücken entlang des Levadio-Wildbaches, der zahlreiche Wasserfälle und Canyons bildet. Gleich sechs Wasserfälle gibt es hier zu bestaunen, und mutige Wanderer können unter dem letzten Wasserfall baden. An einem schön angelegten Picknick-Platz machen wir Rast und wandern danach auf einem breiten Weg mit herrlicher Aussicht auf die Küste zurück. (Wanderdauer: 3,5 Std., Höhenmeter: 300 m)

 

  1. Tag: Abreise

Transfer zum Flughafen Lamezia Terme und Heimflug

 

Leistungen:

  • 7 Übernachtungen inkl. Halbpension in 2 Agriturismus-Betrieben
  • 6 Wanderungen gemäss Programm
  • Picknick während der Wanderungen
  • Transfer ab/bis Flughafen Lamezia Terme und während der Wanderungen
  • Offizieller deutschsprachiger Nationalparkführer

 

Preis:

  • € 870,00 pro Person im Doppelzimmer
  • € 975,00 pro Perso im Einzelzimmer